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Geboren wurde Norman in der Ostblockidylle der kleinen thüringischen Stadt Suhl. Hier wuchs er auf, umgeben von scheinbar endlosen Wäldern und dem urbanen Geruch von DDR-Zweitaktmotoren.

Er zog nach Frankfurt am Main, studierte Wirtschaftswissenschaften und drehte die ersten eigenen Werbefilme für seine Kommilitonen. Nach seinem Abschluss mit Auszeichnung, absolvierte er ein Kameravolontariat und übernahm im Auftrag verschiedener Produktionsfirmen die Bildgestaltung für eine breite Palette an Formaten.

Nebenbei entwickelte er sein eigenes Stabilisationssystem für Filmkameras, welches ihm ermöglichte Luftbilder aus Flugzeugen oder Helikoptern und Fahraufnahmen von Autos und Booten zu drehen. Das alles noch vor dem Einzug heutiger moderner Gimbals. Zudem arbeitete er an einer Vielzahl von Werbe- und Spielfilmproduktionen der renommierten Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg.

Norman liebt die bestimmende Sichtweise die nur eine Kamera erzeugen kann. Er legt großen Wert auf sorgfältig abgestimmtes Licht und eine exakte Bildkadrierung. Am wichtigsten aber sind ihm gezielte, subliminale Unvollkommenheiten, die seinen Bildern Leben und Authentizität verleihen. Seine volle Stärke entfaltet er in Projekten, bei denen produktionstechnische Möglichkeiten limitiert sind. Getreu dem Motto: "Wir haben nur 1 Millionen. Lass es wie 10 Millionen aussehen!"

Und wenn Du mit dem Wort "subliminal" etwas anzufangen weißt, hast Du in Latein sehr gut aufgepasst. Norman googelte für diesen Text einfach nur ein tolles Synonym für "unterschwellig".