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Thermovorhänge für Vans: Wie ich angefangen habe, eine bessere Lösung zu entwickeln

  • Autorenbild: Norman Kriese
    Norman Kriese
  • 15. Apr.
  • 4 Min. Lesezeit

Als Kameramann bin ich viel unterwegs. Ich reise, arbeite mit unterschiedlichsten Menschen und bewege mich ständig zwischen Natur und urbanen Räumen. Dabei geht es oft darum, praktische Lösungen zu finden – Dinge müssen funktionieren, unkompliziert sein und sich in den Alltag integrieren lassen.


Mein Fahrzeug spielt dabei eine zentrale Rolle. Es ist Arbeitsmittel, Transportlösung und gleichzeitig auch ein Stück Freiheit. Und genau das ist eigentlich nichts Neues für mich.

Denn das Unterwegssein begleitet mich schon viel länger.

Schon als Kind war ich viel unterwegs. Mein Vater hatte einen alten VW T2, mit dem wir halb Europa bereist haben. Kein Luxus, kein klassisches Wohnmobil – einfach ein Bus, reduziert auf das Wesentliche.


Und genau dieses Prinzip hat sich bis heute nicht verändert.

Heute fahre ich einen Mercedes Vito. Kein ausgebauter Camper, sondern ein funktionales Fahrzeug, das in erster Linie für meine Arbeit da ist. Aber gleichzeitig ist es auch mein Reisebegleiter. Beruf und Leidenschaft verschwimmen hier ganz natürlich miteinander.

Ich arbeite gerne draußen, mit Menschen, mit echten Situationen. Und ich mag einfache, funktionierende Lösungen. Dinge, die nicht kompliziert sind, sondern einfach ihren Zweck erfüllen.


Mit der Zeit ist mir ein Problem immer wieder begegnet – besonders dann, wenn ich im Fahrzeug übernachtet habe oder längere Zeit unterwegs war.


Die Fenster sind eine Schwachstelle.

Im Winter zieht Kälte ins Fahrzeug, im Sommer heizt sich alles schnell auf. Kondenswasser wird zum Thema, und auch die Privatsphäre fehlt oft. Dazu kommt mein Equipment, das ich schützen möchte – vor Temperatur, vor Blicken und auch vor unnötiger Belastung.

Ich wollte eine Lösung, die mehrere Dinge gleichzeitig erfüllt: eine gute Isolierung gegen Hitze und Kälte, zuverlässigen Sichtschutz, eine einfache und schnelle Bedienung und vor allem eine Lösung, die ohne dauerhafte Umbauten oder Schäden am Fahrzeug funktioniert. Gleichzeitig sollte das Ganze auch optisch stimmig sein.


Natürlich gibt es bereits Lösungen am Markt. Aber keine hat für mich wirklich gepasst.


Thermomatten bieten eine gute Isolationsleistung und verdunkeln zuverlässig. Gleichzeitig sind sie aber umständlich in der Handhabung. Jedes Fenster muss einzeln abgedeckt werden, das Anbringen und Entfernen kostet Zeit, und am Ende hat man einen Stapel Matten, der irgendwo verstaut werden muss und Platz im Fahrzeug einnimmt.

Vorhänge sind in dieser Hinsicht deutlich einfacher. Sie sind immer da, wo man sie braucht, schnell zu bedienen und müssen nicht verstaut werden. Dafür fehlt ihnen meist die Isolationsleistung, und auch der Sichtschutz ist je nach Material nicht immer ausreichend.

Beide Lösungen haben ihre Berechtigung – aber keine hat meine Anforderungen wirklich erfüllt.


Irgendwann war klar: Ich finde nichts, was wirklich passt.

Also habe ich angefangen, selbst zu experimentieren.

Zuerst ganz einfach – Materialien testen, improvisieren, ausprobieren, verwerfen und neu denken. Relativ schnell habe ich gemerkt, dass das Thema komplexer ist, als es auf den ersten Blick scheint. Aber genau das hat mich gereizt.

Die Idee war klar: Ich wollte eine Lösung entwickeln, die die Vorteile beider Systeme kombiniert. Die Isolationsleistung einer Thermomatte – kombiniert mit der Flexibilität und einfachen Bedienung eines Vorhangs.


Was als kleines DIY-Projekt begonnen hat, wurde schnell strukturierter. Mein beruflicher Hintergrund hilft mir dabei, systematisch zu denken, Probleme zu analysieren und Lösungen gezielt zu entwickeln.

Ich habe angefangen, genauer zu messen, bewusster Materialien auszuwählen und erste Konzepte zu testen. Und gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich mit diesem Problem nicht allein bin.

Immer wenn ich mit anderen darüber gesprochen habe, kam sofort Resonanz. Viele kannten genau die gleichen Herausforderungen. Das war ein entscheidender Punkt für mich.

Mir wurde klar: Das ist nicht nur ein persönliches Thema – das betrifft viele.

Inzwischen ist aus der Idee ein konkretes Projekt geworden, das ich Schritt für Schritt weiterentwickle.


Wer sich anschauen möchte, wie sich das Projekt inzwischen entwickelt hat, findet alle Details zu meinen Thermovorhängen für Vans auf meiner Seite.


Für mich steckt in diesem Projekt mehr als nur ein Produkt. Es verbindet viele Dinge, die ich ohnehin gerne mache: Probleme lösen, praktisch arbeiten, Ideen umsetzen und mit Menschen kommunizieren.

Und es ergänzt sich perfekt mit meinem Beruf.


Als Kameramann arbeite ich ständig mit Kommunikation – ich erzähle Geschichten, arbeite mit Bildern und sorge dafür, dass Inhalte wahrgenommen werden. Ein gutes Produkt allein reicht nicht, wenn niemand davon weiß. Das ist wie beim Film: Es gibt viele großartige Projekte, die kaum jemand kennt, weil sie nie sichtbar werden.

Hier habe ich die Möglichkeit, beides zu verbinden – Entwicklung und Kommunikation.

Was mich antreibt, ist die Kombination aus handwerklicher Arbeit, Konzeptdenken und Zusammenarbeit mit anderen. Und vor allem die Vorstellung, dass am Ende ein Produkt entsteht, das auch für andere einen echten Mehrwert bietet.


Die ersten Rückmeldungen, die ich bisher bekommen habe, zeigen mir, dass das Potenzial da ist.

Und genau das motiviert mich, weiterzumachen.

Ich werde diesen Weg hier weiter dokumentieren – die Entwicklungsschritte, die Herausforderungen und die Lösungen, die daraus entstehen.

Wenn dich das interessiert, kannst du das hier mitverfolgen.

Aus einem alltäglichen Problem ist eine Idee entstanden. Und aus dieser Idee wird gerade Schritt für Schritt ein echtes Projekt.


Ich bin gespannt, wohin das führt.


Wenn dich das Thema, Thermomatte und Vorhang in einem System interessiert, kannst du dir meine aktuelle Lösung für den Van-Ausbau gerne genauer anschauen.

 
 
 

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